Griechenland, Attika, AR Tetradrachme

Artikel-Nr.: 65731

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Griechenland, Attika, Athen, 380-250 v. Chr., AR Tetradrachme

Kopf der Athena

Rs. Eule mit Olivenzweig und Mondsichel in quadratum incusum

Jüngerer Typ

 

Historisches

Die Tetradrachme oder das Tetradrachmon (griechisch τετράδραχμον, auch Tetrachmon) ist eine Münze zu vier Drachmen, ein Vierdrachmenstück. Tetradrachmen wurden vom Ende des 6. Jahrhunderts v. Chr. bis zur römischen Kaiserzeit geprägt; sie waren vereinzelt bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. in Gebrauch.

Die Tetradrachme gilt als bedeutendste Großsilbermünze der Staaten des antiken Griechenland. In Athen wurde sie um 530/520 v. Chr. eingeführt und bildete dort das Normalstück des Münzfußes, also den Stater. Am attischen Münzwesen orientierte Prägungen übernahmen diese Funktion. Sie wurden von Baktrien bis Sizilien geprägt. Die Masse der Tetradrachmen lag typischerweise zwischen 14 und gut 17 g. Für eine Tetradrachme musste ein Handwerker des 5. bis 4. Jahrhunderts v. Chr. etwa vier Tage arbeiten – Teilnahme an der Geldwirtschaft vorausgesetzt.

Der Münzfuß schwankte im Laufe der Zeit. Silbergehalte weit unter 500/1000 (Billon) hatten beispielsweise die Alexandriner, kaiserlich-römische Münzen für den ägyptischen Teil des Reiches.

 

Bitte beachten Sie:

Alle Abbildungen sind Archivbilder. Sie kaufen denselben Typ von Münze in derselben Erhaltung, nicht das gezeigte Stück.

 

Weitere Produktinformationen

Herkunft Antikes Griechenland
Erhaltung ss
Zusätzliche Angaben Box und Zertifikat
Material Silber
Raugewicht

17,10g

Literatur Sear 2526

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