Syrien, Seleukos I. Nikator, Tetradrachme

Artikel-Nr.: 191311

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AR Tetradrachme
Seleukos I. Nikator, 312-280 v. Chr.
Av.: Kopf des Zeus r.
Rv.: Athena mit Speer und Schild in einer Elefantenquadriga r. fahrend, Basileos Seleykoy, oben Anker

 

Historisches

Seleukos I. Nikator (altgriechisch Σέλευκος Νικάτωρ Séleukos Nikátōr, deutsch ‚der Siegreiche‘) war makedonischer Feldherr unter Alexander dem Großen und einer der sogenannten Diadochen. Er wurde zwischen 358 und 354 v. Chr. in Makedonien als Sohn des makedonischen Generals Antiochos und der Laodike geboren. Seine Geburtsstadt namens Oropos kann nicht weiter lokalisiert werden. Im Verlaufe des Asienfeldzuges Alexanders wurde Seleukos zum Befehlshaber der Hypaspistenleibwache und Teil der Hetairoi. Bei der Massenhochzeit von Susa 324 v. Chr. wurde er mit der sogdischen Adligen Apame, einer Tochter des einstigen Alexander-Gegenspielers Spitamenes, verheiratet. Dies sollte der einzige makedonisch-indigene Ehebund bleiben, der den Tod Alexanders überdauerte.

Nach dem Tod Alexanders 323 v. Chr. in Babylon wurde Seleukos in der neuen „Babylonischen Reichsordnung“ zum Chiliarch (Hofmarschall) des Reichsregenten Perdikkas ernannt. In den Jahren danach kämpfte er in dessen Namen, bis er beim dem Versuch Ptolemaios in Ägypten zu unterwerfen 320 v. Chr. bei der Nilüberquerung scheiterte. Anschließend tötete er mit zwei Mitverschwörern Perdikkas in seinem Zelt.

In den Folgejahren während der zahlreichen Diadochenkriege wechselte Seleukos häufig die Gefolgschaft und die Bündnispartner. So war es ausgerechnet Ptolemaios, sein früherer Rivale, welcher ihm die Gründung des Seleukidenreiches ermöglichte. Nach dem Sieg bei Gaza 312 v. Chr. brachte Seleukos mit Unterstützung durch Ptolemaios nacheinander die Städte Mesopotamiens und schließlich Babylon unter seine Kontrolle. Mit dem Jahre 312/11 v. Chr. beginnt nach der gängigen historischen Zeitrechnung die seleukidische Ära.

In den Jahren danach musste Seleukos seine Gebiete gegen zahlreiche Angriffe verteidigen. So kämpfte er 301 v. Chr. bei Ipsos gegen Antigonos, welcher in der Schlacht getötet wurde. Den endscheidenden Vorteil gegenüber seinem Kontrahenten erbrachten seine aus Indien mitgeführten Elefanten. Später dehnte Seleukos sein Reich so weit aus, dass er den gesamten asiatischen Teil des ehemaligen Alexanderreiches beherrschte, einzige Ausnahme bildete das westliche Kleinasien. Sein Königtum stabilisierte er mittels zahlreicher Städtegründungen. Nach der Schlacht bei Kurupedion 218 v. Chr. gegen Lysimachos konnte Seleukos zudem dessen Besitzungen in sein Reich integrieren und herrschte nun über gesamt Kleinasien.

Kurz vor seinem Tod entschloss sich Seleukos in seine makedonische Heimat zurückzukehren. Sein asiatisches Reich überließ er seinem ältesten Sohn Antiochos I.. Makedonien sollte er jedoch nie erreichen. Kurz nach der Überquerung des Hellespont nach Europa, fiel er bei Lysimacheia 281 v. Chr.  einem Attentat des ehrgeizigen Ptolemaios Keraunos zum Opfer. Mit Ihm starb der letzte Diadoche.

 

Zeus ist in der griechischen Mythologie der Göttervater sowie Gott von Himmel, Blitz und Donner. Er verkörpert das Oberhaupt der zwölf Olympischen Götter. Seine Eltern sind die Titanen Kronos und Rhea. Zu seinen Geschwistern zählen Hades, Poseidon, Demeter, Hestia und Hera. Da Kronos der Legende nach alle seine Kinder direkt nach der Geburt verschlang, brachte seine Mutter ihn heimlich zur Welt. Als Zeus herangewachsen war, kämpfte er gegen die Titanen und besiegte sie. Im Anschluss teilte er die Welt in drei Herrschaften auf, er selbst besetzte den Himmel und wurde damit zum Göttervater und Vorsteher der zwölf olympischen Götter. Verheiratet ist Zeus mit Hera, mit dieser er vier Kinder Ares, Hebe, Eileithya und Hephaistos zeugte. Dennoch ging er zahlreiche weitere Affären ein, von denen viele Kinder entstammten. Zu diesen unehelichen Kindern zählt auch Herakles.

 

Athene als Göttin der Weisheit, der Kampfstrategie, des Handwerks und der Kunst, ist eine der Hauptgötter der griechischen Mythologie. Im Gegensatz zum Kriegsgott Ares möchte sie keinen Krieg um jeden Preis, sondern wählt ihre Kämpfe mit Bedacht. Aufgrund ihrer Intelligenz wird sie häufig durch eine Eule symbolisiert. Zudem ist Athene die Schutzgöttin von Athen. Die berühmte Statue Athena Parthenon, welche in dem zu ihren Ehren errichteten Tempel auf der Akropolis stand, heißt übersetzt „Jungfräuliche Athene“. Sie ging im Gegensatz zu den meisten anderen olympischen Göttern nämlich nie eine Liebesbeziehung ein.

Athene ist die Tochter von Zeus, dem obersten griechischen Gott, und Metis, seiner ersten Geliebten. Da aber laut einer Prophezeiung Zeus von seinem eigenen Sohn gestürzt und Zeus‘ Tochter dem Gott ebenbürtig sein würde, verschlang Zeus seine schwangere Geliebte. Als er mit Anschluss unter starken Kopfschmerzen litt, befahl er dem Schmiedegott Hephaistos, seinen Kopf zu spalten. Als dieser Zeus Schädel öffnete, entsprang Athene in voller Rüstung. Da sie direkt aus Zeus‘ Kopf entstammte, wurde sie zum Symbol und zur Göttin der Weisheit.

Weitere Produktinformationen

Herkunft Antikes Griechenland
Nominal AR Tetradrachme
Erhaltung ss
Material AG
Material Silber
Raugewicht

ca. 17,17g

Literatur Sear 6831; BMC 4.3,25

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