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Neu im Münz-Shop: Der Aufstieg des Hauses Habsburg zur Großmacht

Im Jahr 1703 muss Leopold I. die habsburgischen Lande zusammenhalten: Karl II. aus der spanischen Linie der Habsburger war ohne männlichen Erben verstorben und Frankreich warf begehrliche Blicke gen Spanien. Doch Kaiser Leopold strebte danach seinen jüngeren Sohn Karl als Erben einzusetzen und so die iberischen Besitzungen für das Haus zu sichern. Gleichzeitig sollte sein älterer Sohn Joseph sein Erbe im römisch-deutschen Reich und in den Erblanden bleiben. Er legte damit die Grundlagen für ein Habsburger Reich und musste seine Herrschaft vielerorts verteidigen: So sieht man ihn häufig im kriegerischen Ornat, wie auf dem Dukat von 1690 in unserem Münz-Shop.

Im Jahr 1711 fallen Karl nach dem Tod seines älteren Bruders Joseph alle Habsburger Lande zu und er folgte als Karl VI. seinem Vater auch auf dem römisch-deutschen Thron. Er war ein glühender Anhänger der Idee einer untrennbaren Union seiner Herrschaften und erließ deswegen die sog. Pragmatische Sanktion: Darin legt er sowohl die Unteilbarkeit als auch die Erbfolge fest, nach der seine Kinder allen anderen Nachkommen des Hauses zu bevorzugen seien, auch seine Töchter. Die Dukaten aus Ungarn und Siebenbürgen dokumentieren seinen Willen zur Macht.

Den Bestimmungen der Pragmatischen Sanktion folgt Karl seine älteste Tochter Maria Theresia auf den Thron. Sie weiß sich durch geschicktes politisches Manövrieren zu behaupten: Vor allem durch das vorteilhafte Verheiraten Ihrer zahlreichen Kinder mehrte sie die Macht ihres Hauses. Bis ins hohe Alter ließ sie Ihr Porträt auf Münzen prägen, wie auf diesen Doppeldukaten von 1776.

Im Jahr 1765 ernennt Maria Theresia ihren ältesten Sohn Joseph II. zum Mitregenten. Er war beseelt von glühendem Reformeifer: So prägt er auch Münzen mit seinem Motto Virtute et Exemplo (Mit Tugend und Beispiel) wie diesen Doppeldukaten von 1777, um diesem Rechnung zu tragen. Er stand mit seinen Ideen in teils heftiger Opposition zu seiner Mutter und seinen Untertanen. So blieb er nur ein mäßiger Verwalter der Hausmacht.

Sein Neffe Franz hingegen führt die Habsburger zu neuen Höhen: 1804 gründete er das Kaisertum Österreich und krönte sich selbst zum Kaiser. Ein sehr seltener Gold-Jeton feiert dieses Ereignis. So stellte er sich gegen die Hegemoniebestrebungen Napoleons und verhinderte einen Statusverlust. Da er zu dieser Zeit noch römisch-deutscher Kaiser war, kennt man ihn auch als Franz II. (I.), den einzigen Doppelkaiser der Weltgeschichte.


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Neu Bayern, Maximilian I., Doppeldukat 1645

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Neu Bayern, Maximilian IV., Dukat 1800

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Neu Bayern, Maximilian I., Dukat 1815

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