Makedonien

Makedonien

Während des 8. und 7. Jhs. v. Chr. begannen griechische Kolonisten die Küste von Makedonien - gelegen nördlich des griechischen Festlandes - zu besiedeln. Die im Inland ansässigen eingeborenen Stämme begannen bald darauf mit den Neuankömmlingen in Kontakt zu treten und die verschiedenen Kulturen begannen sich zu vermischen.

Das Königreich Makedonien mit seiner Hauptstadt Aigai war anfangs höchstens von lokaler Bedeutung und nur wenig Einfluss auf das Weltgeschehen. Unter der Herrschaft von König Alexander I. (495-454 v. Chr.) erlebte das Reich eine Blüte und er vergrößerte sowohl sein Herrschaftsgebiet und seinen Einfluss. Die riesige Armee der Perser, die auf dem Weg nach Griechenland war (um schließlich 479 v. Chr. bei den Thermopylen besiegt zu werden), rückte das Gebiet dann auch in den Blick der restlichen Welt.

Der nächste König von Bedeutung war Philip II (359-336 v. Chr.). Er war ein machtbewusster Herrscher und sehr bedacht darauf seinen Einfluss zu erweitern. Im Jahr 357 eroberte er Amphipolis, eine Stadt mit einem reichen Minenrevier (am Berg Pangaion). Durch die Zerstörung von Olynthos in 384 v. Chr. sicherte seine Kontrolle uber die Halbinsel Chalkidike und verdoppelte somit annähernd sein Herrschaftsgebiet.    

Philips Sohn Alexander bestieg als der dritte seines Namens den makedonischen Thron, nachdem sein Vater ermordet worden war. Er eroberte einen großen Teil der griechischen Welt, vernichtete das persische Großreich und betrat sogar das sagenumwobene Indien. Deswegen kennt man ihn heute nur noch unter seinen Beinamen: der Große. Makedonien war zu seinen Lebzeiten am Höhepunkt seiner Macht. Nach seinem Tod in Babylon in 323 v. Chr. zerfiel das makedonischen Reich jedoch schnell. Das makedonische Kerngebiet wurde danach von der Dynastie der Antigoniden regiert, deren Gründer ein General in Alexanders Armee gewesen war. 

Rom mit seinem wachsenden Einfluss in der aegeischen Welt führte letztlich zum Untergang Makedoniens. Die Schlacht bei Kynoskephalai in 197 BC besiegelte das Schicksal der Antigoniden. Der letzte König Perseus wurde später nach der Schlacht von Pydna in 168 v. Chr. von den Römern gefangen genommen und sein Reich in vier Republiken aufgeteilt, die nur durch die Duldung Roms Bestand hatten. Schließlich wurden auch diese aufgelöst und das Gebiet 146 v. Chr. als Provinz in das beginnende römische Reich eingegliedert.

Große und breite Schrötlinge bei den Tetradrachmen sind ein typisches Merkmal der makedonischen Münzprägung. Im 2. Jh. v. Chr. war diese Machart weit verbreitet und wurden von vielen Stadtstaaten in der Aegeis übernommen.


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