Kleinmünzen

Kleinmünzen

Kleinmünzen

Die „Kleinmünzen Deutschlands bis 1871“ stehen synonym für ein reichhaltiges und spannendes Sammelgebiet. Zeitlich umfasst es die Prägungen vom frühen 16. Jahrhundert bis hin zur Gründung des preußisch-deutschen Kaiserreichs im Jahre 1871. Das bedeutet: Münznominale sämtlicher deutscher Königreiche, Fürstentümer, Grafschaften, Stadtstaaten, Bistümer etc. stehen hier im Fokus. Ein Grund für die enorme „Artenvielfalt“: Seit dem Dreißigjährigen Krieg existierten fast 300 landeshoheitliche Territorien, nach 1815 gehörten immerhin noch 39 Bundesstaaten dem Deutschen Bund an. Kleinmünzen dieser langen Epoche, welche allein schon wegen ihrer Fülle als etwas Besonderes gelten, werden von Connaisseuren bevorzugt systematisch gesammelt. Durch die bereits erwähnte Vielfalt eröffnen sich viele verschiedene Wege, die numismatische und geschichtliche Entwicklung unseres Landes anhand der historischen Pfennige, Groschen, Heller, Albusse und Batzen zu erforschen.